Freitag, 26. September 2008

Marketing - Mix - Die 4 P´s [1]



Was haben
"4 Ps" mit Deiner Fenstergestaltung zu tun?


Antworten will ich Dir darauf

...mit folgenden Gegen-Fragen:

Wie kannst Du im Kreise Deiner *Wunsch-Kunden bekannt(er) werden? Was liegt Deinen *Kunden besonders am Herzen? Um besser (bei Was?) zu werden, mußt Du Was (zum Wohle Deiner *Kunden) verbessern? ...? ...? Usw.!

Wenn Du diese Fragen, und mehr, für Dich wenigstens:

täglich, ehrlich, spontan, ausführlich, schlüssig und verständlich... beantworten kannst,

gehörst Du bereits zu den Menschen, die ein Geschäft "erfolgreich" führen, mit entsprechend-bewußter Gestaltung am und im (Schau) Fenster.


Warum?
Weil Dir im Marketing der sogenannte "...Mix" bekannt ist (?)

Falls Du den Marketing-Mix mit seinen "4 P´s" nicht kennst, stelle ich ihn Dir jetzt vor:




Variante [1]

Ich verkaufe Kleidung einer bestimmten Modemarke (Produkt), die hochpreisig (Preis) ist und nur über den Anbieter vertrieben wird (Distribution), mit intensiver Öffentlichkeitsarbeit, Fernsehwerbung und Werbung auf Internet-Seiten (Kommunikation).


Variante [2]

Als Beispiel nehme ich hier eine Buchhandlung, und demonstriere jetzt vereinfacht, wie die "4 P´s" gewöhnlich praktiziert werden:

  • Product
    Ich verkaufe in meinem Geschäft neue Produkte, wie Sachbücher, Romane, Krimis, Kinderbücher, Kurzgeschichten, für Frauen, Männer, und für jedes Alter, ob als gebundene Ausgabe, als Taschenbuch, oder zum Anhören auf CD... Meine Produkte beziehe ich u. a. von Verlagen... Usw.

  • Price
    Meine Produkte kosten zwischen 4 bis 120 Euro. Meine Kunden erhalten keinen (Treue-...) Rabatt. In der vorweihnachtlichen Zeit gibt es eine Sonderpreis-Aktion. Weitere Konditionen biete ich nicht an.

  • Promotion
    Ich bewerbe mein Geschäft in Zeitungen, [Magazinen, im Radio und Internet]. Ich bewerbe Produkte im eigenen Schaufenster und ich bin jährlich [auf einer Messe und] auf einer Veranstaltung vertreten. Ich veranstalte in meiner Buchhandlung 2x im Jahr eine Vorlesung mit Vorankündigung im Geschäft. Pressetexte und Werbebriefe versende ich nicht. [Ich sponsere einen Verein.] Mein Personal ist adrett gekleidet, mit Namensschild. Für die gekauften Produkte erhalten meine Kunden eine Papier-Tragetasche [mit Werbeaufdruck] kostenlos.

  • Place
    Ich verkaufe über mein Geschäft, am POS (in klassischer Verkaufsstätte). Einen Direktverkauf z. B. über Versandhandel, Internetverkauf über meine Webseite, betreibe ich nicht. Bestellte Bücher holen meine Kunden im Geschäft ab.



Zusammengefasst



Bevor Du mit Deiner Fenster-Gestaltung beginnst:

Reflektiere Deine "4 P´s " - durchleuchte und notiere alle Fakten: Wie ist es um meine "Politik" bestellt, bezogen auf: Produkt, Preis, Distribution und Kommunikation?

Nachdem Du Dir Deine "4 P´s" schriftlich vor Augen geführt hast, mußt Du jetzt herausfinden, was Du zum Wohle Deiner Kunden dringend verändern bzw. verbessern mußt!

Diese ersten 2 Schritte zu vollziehen, werden Dir helfen, wichtige Hinweise zu erhalten und wichtige Erkenntnisse zu gewinnen. Denn: Was willst Du in Deinem Fenster bewerben, wenn Du gar nicht weißt, auf was Du Dich konzentrieren sollst: Welchen Mehrwert erfüllst Du Deinen Wunsch-Kunden? ...? Usw.!

Dein Fenster soll Dir helfen, mehr zu verkaufen. Vermeide deshalb: Produkte in Deinem Fenster "lieblos" bzw. sie nur "zur Schau" aus zu stellen. Denn, wenn Du "Produkt" und "Preis" zur Schau stellst, können Kunden auch ´nur´ das wahrnehmen. Und wenn tatsächlich nur Produkte und Preise wahrgenommen werden können, setzt Du damit automatisch einen "Wettbewerb des Vergleichens" (von Produkt vs. Preis) in Gang, mit der Folge, dass Kunden das gleiche Produkt anderswo Vorort und /oder über das Internet, bei Mitbewerbern noch preisgünstiger einkaufen!


[ Siehe Postings: Verkaufsfenster - statt Schaufenster und Beleuchtung - Außen - Reklame ...Inhalte folgen nach und nach ]



Darüber hinaus gehört auch, dass Deine "Unternehmensidentität" (Corporate Identiy) einschließlich "Corporate Design", usw. genauso im Einklang mit Deiner Wunsch-Zielgruppe steht. Erst dann kannst Du Dein Marketing-Werkzeug, die "4 P´s", wirkungsvoll einsetzen - sowohl für Deine Unternehmung im Gesamten, als auch für das Einzelne, wie für Deine Fassaden-Gestaltung, Leuchtreklame, Fenster-Gestaltung, Verkaufsfläche...

Im vorletzten Schritt formulierst Du schließlich Dein konkretes Verkaufs-Ziel, das Du mit Hilfe Deines (Schau) Fensters, speziell mit Deiner Fenster-Gestaltung, erreichen willst. Weitere Folgeschritte sind: die Planung, Umsetzung und Erfolgskontrolle, Rückschlüsse, wie zum Beispiel einen Gestaltungsrahmen bzw. das Gerüst festzulegen, passende Themen zu finden, einen Aktionsplan aufzustellen, Aktionen umzusetzen und die "Kontroll" Ergebnisse, Rückschlüsse auszuwerten (welche Aktion hat mir was gebracht? ...Umsatzhöhe/Verkaufszahlen, Image, Kundenzufriedenheit, etc.)




Variante
[3a]

Als Beispiel nehme ich nochmals eine Buchhandlung, und demonstriere wieder vereinfacht, wie Du die "4 P´s" ungewöhnlich anders praktizieren kannst:

  • Product
    Ich verkaufe in meinem Geschäft Bücher: gebraucht & neu zum Thema "Reichtum". Reichtum in Glück, Liebe, Geld. Für Kinder und Erwachsene. Ob als gebundene Ausgabe, als Taschenbuch, oder zum Anhören & Lesen auf CD, oder auf USB-Stick... Meine Produkte beziehe ich u. a. von Verlagen und aus eigener Produktion. [Etc.]



    © Frank Ulbricht/PIXELIO / www.pixelio.de



  • Price
    Meine Produkte kosten zwischen 1 bis 100 Euro. Meine Kunden und mein Personal erhalten einen (Treue, Mengen, Weiterempfehlungs) Rabatt, sowie einen Gutschein zu ihrem Geburtstag. Es gibt keine Sonderpreisaktionen. [Etc.]

  • Promotion
    Die Hausfassade meines Geschäftes entspricht meiner C-orporate Identity einschließlich C- Design und sie ist mehrere Häuser entfernt sehr gut zu erkennen, weil angenehm auffällig.
    Über, oder am Fenster ist kein Sonnenschutz, Sonnensegel, Vordach, oder eine Pergola, aber dafür eine Sonderanfertigung, ein übergroßes Bücherregal mit 2 großen Büchern, von weitem zu sehen.
    Tagsüber und in der Nacht erkennt man meine Leucht-Reklame über dem Eingangsbereich.
    Nachts wird mein Geschäft von Draußen und das Fenster drinnen beleuchtet: Draußen "wandern" leuchtende Werbebotschaften, verschiedenartig in Text, Bild und Farbe auf der Fassade entlang.
    Ich bewerbe mein Schaufenster, als Verkaufsfenster: Alle 2 Wochen tausche ich meine flexibel-anpassbaren Gestaltungselemente aus und halte dabei strikt mein Grundgestaltungs-Konzept ein.
    Über meine Schaufenster (Gestaltung) berichtet die Presse positiv.
    4x im Jahr kommen interessante (bekannte, unbekannte) Persönlichkeiten zu Wort: sie halten spannende, informative Vorträge, oder führen Workshops durch, in meinem Geschäft und extern bei Kooperationspartnern. Vorträge, Workshops und weitere Neuigkeiten kündige ich im Newsletter an.
    Meine Kunden bekommen ihre eingekauften Produkte als "wertvolles" Geschenk eingepackt und eine Info-Karte überreicht, mit Hinweis auf Webseite und Newsletter-Bezug.
    Im Newsletter stehen exclusive Infos, die man weder im Geschäft noch anderswo beziehen kann.
    Im Geschäft werden Lese-Proben verteilt. Mein Personal ist adrett gekleidet, mit Namensschild. Usw.!
    Auf meiner Webseite kann man sich Auszüge von Vorträgen, Workshops (...) anhören und Ausschnitte als Video ansehen, und das Gleiche kann ich auch als Werbeartikel in meinem Geschäft verteilen.
    [Etc.]

  • Place
    Ich verkaufe über mein Geschäft, am POS (in klassischer Verkaufsstätte). Und betreibe einen Versandhandel über das Internet. Bestellte Bücher werden zugeschickt. [Etc.]

"Die Liebe (zum Kunden) lebt von liebenswürdigen Kleinigkeiten, und wer sich eines (Kunden) Herzens dauernd versichern will, der muß immer neu darum werben, der muß die Reihe der Aufmerksamkeiten allstündlich wie einen Rosenkranz abbeten. Und ist er fertig damit, so muß er von neuem anfangen. Immer dasein, immer sich betätigen, darauf kommt es an." [ Theodor Fontane, Cécile ]



Variante [3b]

Die "4 P´s" lassen sich auf alles übertragen, wie z. B. auf Deine Unternehmung als Ganzes und auf Deine Bereiche wie Fassaden-Gestaltung, Leuchtreklame, Fenster-Gestaltung, Verkaufs- Fläche. Das nächste Beispiel soll Dir im Groben zeigen, wie Du das Marketing-Werkzeug "4 P´s" speziell für Deine Schaufenster-Gestaltung benutzen kannst:



Product

  1. Ich verkaufe Produkte von verschiedenen Marken, oder einer Marke [oder ich biete eine Dienstleistung an]: Welchen Mehrwert kann ich emotional-visualisieren? Hochpreisige Produkte zeichnen sich durch Qualität aus. Statt mehrere Produkte in Dein Fenster zu stellen, genügt bereits ein "exclusives" Produkt. Dabei sollte nicht das Produkt als Sache/Gegenstand im Vordergrund stehen, sondern bestimmte (positiv-anregende, positiv-auffordernde) Gefühle bei Deinen Wunsch-Kunden auslösen. Wie? Beispielsweise indem Du eine "exclusive" Fenster -Kulisse als "Rahmen" und als Symbolik für Mehrwert = Exclusivität gestaltest, und Du darüber hinaus Dein Produkt unter ein Aktions-Thema stellst, welches emotional "auflädt" [Die mögliche Kurzformel kann lauten: Aufmerksamkeit erregen + Interesse wecken + zu einer Handlung auffordern].


    Sehr gut


    © mad max/PIXELIO / www.pixelio.de


    Weniger gut






  2. Die Kulisse bleibt als "Rahmen" [oder als Grundgerüst] und wie ein fester Sockel beständig, das Thema ist wechselhaft und tritt als Aktion "in Bewegung".

  3. Gehe von Deinem C-orporate Identity (einschl. C-Design) aus, beziehe Deine 4 P´s ein, erstelle dann erst Deinen "Rahmen" oder Dein Grundgerüst und lege schließlich Deine "Themen-Welten" fest.



    © bbroianigo/PIXELIO / www.pixelio.de




    © Klaus-Uwe Gerhardt/PIXELIO / www.pixelio.de





  4. Wenn mir die Darstellung meines Geschäftes (als Marke) im Fenster genügt, mit welcher Neuigkeit "von mir" kann ich meine Kunden überraschen?
Price
  1. Gebe ich Preise an? Wenn "Ja", welche Rolle spielt der Preis, und wer soll den Preis lesen können? Oder, weil der Preis keine Rolle spielt, lasse ich ihn weg?!
Promotion

Meine Fenstergestaltung bewirkt, Kunden in das Geschäft "hinein zu ziehen":
  1. Um sich dann von mir persönlich, ergänzend oder ausführlich, beraten zu lassen, motiviert vom gezeigten "Mehrwert" im Fenster, wie zum Beispiel durch das Angebot: Regenjacke ausprobieren - unter der Duschkabine. Oder: Briefmarke in 5 Minuten individuell gestalten, gleich ausdrucken und Brief sofort versenden... Die (technischen) Möglichkeiten gibt es bereits; sie sind also machbar!

  2. Oder sie bekommen ein Präsent, ob über die Teilnahme an einem Gewinnspiel oder ohne.

  3. Oder um sich für die Teilnahme an einer Veranstaltung (Vortrag, Workshop, Wettbewerb...) oder für den Newsletter-Bezug anzumelden. Oder, oder...!
Place
  1. Mein Schaufenster ist ein Verkaufsfenster: Ich ermögliche meinen Kunden von Draußen an der Fensterscheibe das richtige Produkt auswählen und es sogar direkt kaufen zu können. Auch diese (technische) Möglichkeit ist realisierbar!

  2. Oder mit dem (Verkaufs-) Ziel, Wunschkunden in das Geschäft "hinein", auf die Verkaufsfläche "zu ziehen". Kurzum: Dein Fenster, Deine Gestaltungsart ist wie ein Magnet - er zieht (nur das) an, was Du aussendest; ob schwächer oder stärker.


[ Siehe Postings: Marketing - Ziel bestimmen und Liebe zum Beruf - Liebe zum Kunden und Gefühle - statt Produktverkauf und Werbung - 3 wichtige Bausteine (B+V+V) und Emotionen - Mit unseren Sinnen erleben und Erlebnisfenster - statt Schaufenster ...Inhalte folgen nach und nach ]





"...mit dem richtigen Produkt, am richtigen Ort, mit dem richtigen Preis und dem richtigen Vertriebsweg" [ www.gruender-mv.de ]


"Es gibt eine alte Geschichte über eine Straße in Wien, in der sich vier Bäckereien befanden. Um sich von der Konkurrenz abzuheben, stellte die erste ein Schild neben den Eingang, auf dem sie das feinste Gebäck in ganz Wien offerierte. Die zweite Bäckerei antwortete mit einem Schild: die feinsten Backwaren in ganz Österreich. Die dritte konterte mit dem Angebot: die besten Backwaren der Welt. Das alles beeindruckte den vierten Bäcker keineswegs. Er postierte vor seinem Laden ein Schild, das bescheiden verkündete: 'Hier erhalten Sie die feinsten Backwaren in dieser Straße." [ unbekannt ]


"Sagt den Leuten nicht, wie gut ihr die Güter macht, sagt ihnen, wie gut eure Güter sie machen." [ Leo Burnett, amerik. Werbeleiter ]





Ps:
Habe Nachsehen, dass meine Fotos selbst geschossen und sie dem Anspruch eines "Profi" Fotografens nicht genügen wollen. Über Zusendungen von Fotos freue ich mich immer!


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Freitag, 19. September 2008

Farbe & Farben [1]



Die Kraft der
"Farbe". Die Kraft der "Farben" .


Egal, wohin und auf was Du schaust:
ob Drinnen, in Deinem Zimmer auf Deinen Tisch, auf die Bücher, Pflanzen, oder Draußen auf die Autos, Schilder, Gebäude, Menschen - alles, was Dich umgibt, ist farbig.

PS: Ich gehe davon aus, dass Du Farben uneingeschränkt sehen kannst; Stichwort "Farbenblindheit".




Welche "Kraft" hat Farbe ?


Stell´Dir vor:
  • auf dem Straßen-Stop-Schild fehlt plötzlich das Rot
  • Du kannst bestimmte Farben nicht (mehr) erkennen, weil Du farbenblind bist
  • in Deinem (Schau) Fenster ist alles weiß, statt farbig
  • Deine Welt ist ´unfarbig´: Führe Dir bitte jetzt vor Augen, wie das Buch ohne Farbe(n), und auch ohne dem Schwarz, als unbunte Farbe mit anderen Farbtönen vermischt, und ohne der Druckerschwärze wirkt



© mad max/PIXELIO / www.pixelio.de



Farbe

symbolisiert Dir,
signalisiert Dir,
weckt Deine Gefühle,
beeinlußt Dein Gemüt.






Die Kraft



... der Farbe, aus der Erinnerung und als Eigenschaft
Das Gras ist grün - giftig, Feuer ist rot -gefährlich, Zitrone ist gelb -frisch.

...
der Farbe
Der Farbton kann hell oder dunkel, warm oder kalt, gedämpft (entsättigt), oder zart wirken, oder eine starke Leuchtkraft haben. Dunkle Farben schlucken Licht. Helle Farben reflektieren Licht.



Die Kraft


...der Farbe,
als Wort
Altrosa, Dunkelgrün, Königsblau, Tiefblau, Blassblau, Rotblau, Kaminrot, Zitronengelb, Eigelb.

...der Farbe,
als Redensart, Sinnbild, Symbolik
blau sein, blau machen, ich-sehe-rot/schwarz, Rotes-Tuch, Weisse Taube, Roter Hahn, Goldener Apfel, Rote Karte, Gelbe Karte, Roter Teppich, Roter Faden, Blaues Blut, Dasselbe-in-Grün, Auf-keinen-Grünen-Zweig-kommen, Blauen Brief erhalten, Blaues-Wunder-erleben.

...der Farbe,
für Zugehörigkeit und Funktion
Rot für kommunistische, sozialistische, sozialdemokratische Gruppen... Braun für nationalsozialistische Gruppen oder Parteien... Grün für Umweltschutz, Regenbogenfarben für Friedensbewegungen und homosexuelle Gruppen...
Liturgische Farben, Heraldische Farbenregeln für Wappen, Kennzeichnungsfarben für Gasflaschen und Rohrleitungen, Kennfarben für Bedienteile und Anzeigenleuchten, Farbskalen in geographischen Karten...





Die Kraft


...einer Farbe
Eine Farbe erzeugt Ordnung und wirkt deshalb übersichtlich.

...von zwei Farben
2 verschiedene Farbtöne können harmonisch oder als Kontrast wirken.




Die Kraft

...von vielen Farben
Viele Farben verwirren das Auge; sie wirken unübersichtlich. Es fehlt der Bezugspunkt, wir sind orientierungslos.




Die Kraft

...der Farbe,
kombiniert
Farbtöne beeinflussen sich gegenseitig.







Die Kraft


...der Farbe, im Außen- und Innenbereich, als Mittel für Deine Gestaltung:
  • Leuchtreklame
  • Licht
  • Anstrich, als Beschichtung auf der Außenfläche wie Fassade, Fenster, Eingangstür...
  • (Schau) Fenster
  • Verkaufsfläche, Personal (Innenanstrich, Einrichtung, Kleidung...)
  • Werbemittel (Schilder, Drucksachen...)







Die Kraft


...der Farbe, dominierend

  • als Blickfänger
  • als (Schau) Fenster-Struktur
  • als Kulisse
  • als Ersatz für Materialien, Gegenstände, oder Produkte
...der Farbe, ergänzend
  • für Kulisse
  • bei Präsentation (von Materialien, Gegenständen, oder Produkten)


[ Siehe Postings: Verkaufsfenster - statt Schaufenster und Beleuchtung - Außen - Reklame und *Marketing - Corporate Identity und *Marketing - Corporate Design und *Gefühle - statt Produktverkauf und *Werbung - 3 wichtige Bausteine (B+V+V) ...*Inhalte folgen nach und nach ]




Wie
bezeichne ich Farbtöne (richtig) ?

Dein "Orange" muss nicht mein Orange sein. Um Missverständnisse zu vermeiden, ist eine exakte Farbbezeichnung notwendig:

HKS Farbfächer - für Drucksachen. RGB und CMYK Farbsysteme - für Computer und die Welt des Drucks. Pantone Farbsystem - für Drucker, Designer, Grafiker und Architekten, zum Beispiel für Textilien, Mode- und Industrie- Design, Werbung.



Entdecke Deine Farbe

Der "Color schemes generator 2" von Wellstyled.com machts möglich. Einfach auf das Abbild klicken und Du gelangst automatisch zum Generator: Hier kannst Du Deine Farbe(n) auswählen und bekommst die Farbbezeichnung, aus dem RGB-Farbsystem mit angezeigt.








Wie sehen Farbenblinde ?

Auf der Internetseite [ www.ichbinfarbenblind.de ] kannst Du einige Fotos betrachten; sie zeigen Dir, wie Nicht-Farbenblinde und Farbenblinde gleiche Farbtöne unterschiedlich sehen.






Ps:
Habe Nachsehen, dass meine Fotos selbst geschossen und sie dem Anspruch eines "Profi" Fotografens nicht genügen wollen. Über Zusendungen von Fotos freue ich mich immer!



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Freitag, 12. September 2008

Verkaufsfenster - statt Schaufenster [1]



Benutze ein
anderes (neues) Wort für "Schau" Fenster


Verabschiede Dich vom gebräuchlichen Wort "Schau" Fenster!

Warum?

Schau Dir Dein Fenster an, auch das Deiner Nachbarn, und Du wirst feststellen, dass Produkte zur Schau gestellt werden!

Nunja,
was soll daran verkehrt sein, wenn ich meine Produkte "zur Schau stelle"?

Die Antwort liegt im Wort selber: Schau-Fenster stellen (gewöhnlich) ...nur zur Schau!

Wir haben uns daran gewöhnt, das Wort "Schaufenster" für Zwecke zu gebrauchen, die inzwischen ´befremdliches´ Ausmaß annehmen. [ Mehr ...in anderen Postings ]



Beispiele

für "Schau" Fenster












Was ist der Hauptgrund, warum es (überhaupt) Ladenlokale, Schaufenster gibt und auch Du, eines führst?

Wenn also Deine Aktivität darin besteht, bestimmte Produkte oder Dienstleistungen in Deinem Geschäft nicht nur anbieten zu wollen, so wird Dein oberstes Ziel unweigerlich sein: xy % (mehr) zu verkaufen! Richtig?

Um aber Dein Verkaufs-Ziel erreichen zu können, soll für Dich das Schaufenster welche Funktion erfüllen? Richtig, es soll Dir beim "Verkaufen" helfen!

Deshalb möchte ich Dir vorschlagen, das alte Wort „Schau“ Fenster durch das neue: VERKAUF (s) Fenster zu ersetzen.

Spreche ab Heute von Deinem (neuen Wort) „Verkaufs-Fenster“, denn betreffend Deiner Fenster-Gestaltung soll Dich das neue Wort „Verkaufsfenster“ stets daran erinnern:

dass Du bei Deiner Planung, Durchführung und Erfolgsmessung zugleich ein *klares Ziel („Ich -will -mehr- verkaufen!“) konsequent verfolgst und es schließlich erreichen wirst.


*
Klares Ziel

  • Formuliere Dein (realistisches) Ziel klar, wie zum Beispiel:

  • „Von Produkt xy will ich nach 12 Monaten, am Stichtag 31.12. xy verkauft haben“

  • Ein klares Ziel vor Augen verschafft Klarheit, bereits im Vorfeld

  • Ein präzise formuliertes Ziel (vorher) hilft Dir später, Verkaufsfenster-Aktionen besser zu planen und durchzuführen

  • Mit einem konkreten Ziel kannst Du im Verlauf einer Aktionszeit schnell mitverfolgen und nach Ende einer Aktion exakt nachvollziehen, welche weniger gut und welche besonders erfolgreich (gewesen) ist.

"Wir leben in einer Zeit vollkommener Mittel und verworrener Ziele." Albert Einstein



Zusammengefasst

Verwandle das Schaufenster in ein VerkausFenster - gedanklich und im Tun. Du willst nichts zur Schau stellen, sondern verkaufen, mit einem Ziel vor Augen. Formuliere deshalb Dein Verkaufs-Ziel im voraus: realistisch, klar und verbindlich, und vollziehe dann, alle dafür notwendigen Maßnahmen: konsequent!

[ Siehe Postings: Marketing - Mix - Die 4 P´s und Marketing - Ziel bestimmen und Liebe zum Beruf - Liebe zum Kunden und Gefühle - statt Produktverkauf und Werbung - 3 wichtige Bausteine (B+V+V) ...Inhalte folgen nach und nach ]


Willst Du, dass die Nach-Wirkungen Deinem Ziel entsprechen, solltest Du Dein Verkaufs-Fenster: im Rahmen Deiner werbe- und verkaufsfördernden Aktivitäten nutzen, als ein ge-ziel-tes, geplantes Mittel.


Und wiederum für Deine Kunden sollte das Fenster zu einem "Erlebnis" werden.

[ Siehe Postings: Emotionen - Mit unseren Sinnen erleben und Erlebnisfenster - statt Schaufenster ...Inhalte folgen nach und nach ]


Für Dich ist das Schaufenster ein Verkaufs-Fenster. Für Deine Kunden ist es das Erlebnis-Fenster.




4 wichtige Fragen - zur Schnellhilfe



a) Wer bin ich ? Was will ich?

Besteht meine Geschäftsaktivität darin, Vieles für Viele zu verkaufen, oder bin ich ein Fach-Geschäft, das einer bestimmten Ziel-Gruppe dient? Welches Ziel verfolge ich, das zugleich dem Bedürfnis meiner Ziel-Gruppe entspricht, und ist mein Ziel klar formuliert und realistisch sowie verbindlich erreichbar?!

Schiele nicht mit einem Auge auf Deine Mitbewerber ;(
Gebrauche lieber 2 Augen für Deine Kunden :)

[ Siehe Postings: Zielgruppe - Wer sind meine Kunden? und Zielgruppe - Meine Wunsch-Kunden ...Inhalte folgen nach und nach ]

Ich kenne keinen sicheren Weg zum Erfolg, aber einen sicheren Weg zum Misserfolg: Es allen Recht machen zu wollen. Platon




b) Kenne ich meine Kunden?

Wer sind meine Kunden: Was weiss ich über meine Kunden? (Sehr) einfach formuliert: Mein Fenster, das Mode für "Ältere" verkauft, muss meinen Kunden entsprechend anders gestaltet werden, als das Fenster für "Jüngere", und "Meyer´s Buchhandlung" dient einer anderen Gruppe von (bestimmten) Menschen, als "Rosi´s Bücherlädchen". Usw.

[ Siehe Postings: Zielgruppe - Wer sind meine Kunden? und Zielgruppe - Meine Wunsch-Kunden ...Inhalte folgen nach und nach ]



c) Welche Rolle spielt mein "Fenster"?

Wenn Du weisst, Wer Du bist und Was Du willst (weil Du weisst, Was Deine Kunden wollen!) erst dann kannst Du den nächsten Schritt gehen; er führt Dich zu der Aufgabe: WIE Dich Dein "Fenster" unterstützen kann, um Dein Ziel zu erreichen.

[ Siehe Postings: Marketing - Mix - Die 4 P´s und Marketing - Ziel bestimmen und Liebe zum Beruf - Liebe zum Kunden und Gefühle - statt Produktverkauf und Werbung - 3 wichtige Bausteine (B+V+V) ...Inhalte folgen nach und nach ]





Ps:
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Freitag, 5. September 2008

Beleuchtung - Außen - Reklame [1]



Was hat die Außen-Beleuchtung mit Deinem
Schaufenster zu tun?

Dein Schaufenster ist ein wichtiges Element: Es ist Eines, von Vielen.

Aber das Eine genügt nicht!

Dein Schaufenster ist 1 Baustein, der, wie alle anderen "Bausteine im Marketing", genauso notwendig ist: Denn, ohne "Werbung" wirst Du bei Deinen Wunschkunden nicht bekannt(er), und ohne "Vertrauen" sowie "Verkaufsförderung" kannst Du Deine "Verkäufe" nicht "hinauf be-fördern".


1 Baustein, alleine, ist wirkungs-los!

1 Baustein, im (richtigen) Zusammenspiel, mit anderen notwendigen Bausteinen, ist wirkungs-voll!


Betrachte Dein Schaufenster als einen Teil vom Ganzen, weil...


Stell´ Dich tagsüber, bei hellem Licht, einfach auf die gegenüberliegende Straßenseite und Du wirst selber entdecken, was denn Alles zum Ganzen gehören kann:

a)
das Haus ansich, indem Du Dein Geschäft (mit Schaufenster) führst, und

b)
die Umgebung Deines Geschäftes: "Dein" Haus sowie Deine Nachbarn und eventuell weitere "Objekte", in unmittelbarer und entfernter Umgebung


Betrachte Dein Geschäft:

aus einem anderen Blickwinkel, aus verschiedenen Perspektiven, wie zum Beispiel von gegenüberliegender Straßenseite, so wirst Du besser feststellen können...

Wer Mich - mein Geschäft - wahrnimmt, soll dabei entweder:

eine Innere Übereinstimmung fühlen,
oder einen Inneren Widerspruch
empfinden ?!

...weil ich das beabsichtige (?) ....weil ich das plane (?)


Beispiel

  • Mein Geschäft liegt in einer Einkaufsstraße ...aber kann einige Häuser weiter entfernt, nicht mehr gesehen werden

  • Die Haus-Architektur entspricht ...der Moderne

  • Die Haus-Fassaden-Farbe ist ...angenehm, erfrischend

  • Das Haus und /oder mein Geschäft und / oder Schaufenster sind ...nicht beleuchtet

  • Meine Schaufenster-Botschaft (als Bild und / oder Text) ist von der gegenüberliegenden Straßenseite ...nicht zu erkennen

  • Mein Schaufenster-Rahmen ...fällt auf

  • Der Eingangsbereich ..."lädt" ein

  • Das Fensterglas meines Schaufensters ...blendet nicht

  • In meinem Schaufenster ...stehen (wenige /viele /bestimmte) Produkte

Und vieles Mehr!



c)

Wiederhole Deinen "Beobachtungsgang":

wenn es Draußen dunkel geworden ist! Was fällt Dir jetzt auf? Oder was fällt Dir nicht auf, weil (möglicherweise) Etwas fehlt?


Von den "Großen" wie Versicherungen, Banken und weiteren Unternehmen, sogar aus anderen Branchen, kann ich WAS lernen?

Sieh´ Dich um: besichtige ihre Eingangsbereiche, Hausfassaden, ihre obersten Stockwerke und Dächer. Denn, was "Große" können, das können die "Kleinen" mindestens genauso gut!



Beispiele

für Beleuchtungen im Außenbereich, als Leucht-Reklame
























Ps:
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