"Ausstellen ist ein Muss" ODER Ausstellen ist die Pflicht, das Bild ins rechte Licht zu rücken!
Am folgenden Beispiel:
http://wissen.dradio.de/fotografie-ausstellen-ist-ein-muss.39.de.html?dram:article_id=13333
[[ ! "Zur Arbeit eines Fotografen gehört auch die Ausstellung der eigenen Werke.
Wie man seine Arbeiten am Besten präsentiert, ... " ? ]]
...was man sieht, sind 3 Bilder, an der Wand, nebeneinander aufgehängt,
und ohne den ganzen Raum (+ das Bildkonzept + Ausstellungskonzept) zu kennen,
ergeben sich (anhand des Fotos)
3 gravierende Ausstellungs "Mängel" :
1. Der "Vampir-Effekt"
Zwei "Nachbar" Bilder -
verhindern den Fokus auf das dritte Bild,
aufgrund "wuchtiger" Format-Größe und somit fehlender "Ausdrucksstärke" des jeweiligen Bildes:
War es gewünscht, dass der Betrachter zuerste alle 3 Bilder gleichzeitig zu erfassen hat,
um somit die 3 als 1 Gesamtbild wahr nehmen zu können ?
Oder sollte der Betrachter zunächst (aus bestimmter ?! Entfernung) die 3 nicht übersehen
und sich dann mit dem jeweiligen Bild einzelnd auseinandersetzen,
sofern er denn entsprechend ?! nahe vor dem jeweiligen Bild gestanden hätte ?
U. a. die Format-Größe der jeweiligen Bilder PRÄGT,
was als erstes wahrgenommen wird
und wie der weitere Blickverlauf sein soll / wird und bedenke dabei,
dass der erste Eindruck im Speicher des Gedächtnisses verbleibt und
dieser erste Eindruck den zweiten (den dritten, usw. also alle weiteren Eindrücke) gleichzeitig und hintereinander sowie "gemixed" beeinflußt bzw.bewußt und unterbewußt bestimmt.
Jedes Bild hätte für sich einzelnd, eine (sehr) starke Ausdruckskraft haben können.
Doch wo zwei das dritte Bild beeinflussen, kann keines einzelnd wirken, seine Wirkung "frei" entfalten,
und zugleich unbeeinflusst, in Ruhe betrachtet werden - aufgrund der Formatgröße (u.a .) und somit aufgrund des
gegenseitigen Verschluckens (bezogen auf die Wirkung(s)Entfaltung),
mit der Folge bzw. mit der Aus(sen) ->Wirkung: Wie "ins Aus geschossen, in die ´falsche´ Leere gefallen zu sein!".
Jedem Bild,
entweder den eigenen "BetrachtungsRAUM" ,
oder dem Bild- Format eine andere Form und Größe zu geben:
hätte eine ganz andere Wahrnehmung der jeweiligen Bilder beWIRKT, entsprechend
dem (Bildkonzept = Ausstellungskonzept)
Siehe: "
Vampir-Effekt".
2. Der Unter+Hinter Grund:
Die Raum+Boden+Wand F a r b e
Die Farbe als Unter+Hintergrund und die Farbe von Raum+Boden+Wand:
wirken "billig". Damit
werten sie die Wertigkeit der Bilder
ab.
Auch der Tisch / oder die Sitzbank:
passen nicht zum "Stil" der Bilder.
Und auch die entsprechende Beleuchtung:
fehlt (bzw. lässt sich auf dem Foto nicht erkennen).
"Was nützet dir der schönste, prunkvollste Rahmen, wenn der beste (einzigartige) fehlt."
~ @magicpens
3. Werbe + Bild + Material in eigener Sache
Ein Künstler, Fotograf ist einzigartig, so,
wie sein eigenes (Werbe) Bild-Material.
Um unvorteilhafte/ oder "unerlaubte" Aufnahmen durch andere
und ihre + (be)fremd(lich)e
Verbreitung zu vermeiden,
schließe man sich einfach mit ihnen frühzeitig zusammen, sodass man ihnen gibt,
was sie brauchen, statt Verbote und Gebote "zu verhängen" (was kooperative,
unkomplizierte,... Bedingungen und entsprechendes BeDIENEN vor-während-danach
nicht ausschließen muss).
Fazit:
Weder Fisch noch Fleisch. Was ich persönlich sehr schade finde.
Und "Ja!" ,
man muss nicht alles (selber) können und machen.
Denn dafür gibt es ja schließlich
Talente:
"Ein Talent muss eben nicht, viele Talente haben. Es genügt, mit entsprechenden Talenten zusammen zu arbeiten."
Damit Sie weiterhin das tun können, was Ihnen Freu(n)de bringt :
http://schaufenster-gestalten.blogspot.com/2012/02/kunden-kennen-lernen-41.html
http://schaufenster-gestalten.blogspot.com/2012/02/kunden-kennen-lernen-42.html
~ ~ ~
"Das Werk, am ´falschen´ Ort am ´falschen´ Platz - und schwupps, hat es keinen ´Wert´ mehr.
Der Wert eines Werkes ist: Einzigartig_keit."
~ @magicpens
am 27. Februar 2012
#Denksteine
~ ~ ~